Der kausale Nexus (kleine Textcollage)

[Aktuell wird viel über Gewalt, Gegengewalt, gerechtfertigte Gewalt, über Täter und Opfer gesprochen. Es geht mir nicht darum, der heutigen Rechten, vor allem natürlich nicht dem Opfer des Überfalls in Bochum, Goebbelsmethoden vorzuwerfen. Überhaupt ist politische Gewalt ein sehr schwieriges Thema. Aber nicht jeder Nazi- oder Hitlervergleich ist unangemessen oder läuft auf eine Verharmlosung der „echten“ Nazis heraus. Es geht nicht darum, in den heutigen Rechten die bloß kaschierte NSDAP zu ‚entlarven‘. Genau Andersherum: Viel verstörender finde ich es immer wieder, wieviel einem aus der alten faschistischen Epoche bei Lichte betrachtet gar nicht so alt erscheint. Vor allem die 20er-Jahre sind uns in vielem zwar sehr fern – aber in sehr vielem sehr nah. Das ist unsere Gesellschaft, nur vor 90 Jahren, und diesem Schock sollte man sich aussetzen.]

1.) Michael Burleigh schreibt über die SA der 20er-Jahre:

Die Bereitschaft zum Einsatz von Gewalt war eine Möglichkeit, revolutionäre Verachtung für das ‚bürgerliche Recht‘ zu demonstrieren, wie ein Trupp von SA-Leuten in Eutin es ausdrückte, bevor er kommunistische Gegner bis in ein Haus hinein verfolgte und sie dort mit abgebrochenen Stuhlbeinen niederschlug. Da die Gewalt häufig nicht von den Nazis selbst ausging – sie provozierten ihre Gegner so lange, bis diese schließlich selbst zum Angriff übergingen – und sich nur in wenigen Fällen gegen die Staatsgewalt richtete, gerieten sie mit dem Bedürfnis der Gesellschaft nach Recht und Ordnung nicht unmittelbar in Konflikt. Das war der Grund, warum Nazi-Führer wie Goebbels ihre Gegner auf der Linken aktiv zur Gewalt gegen sich aufstachelten – deren Gewalt konnte als eine Form der NS-Propaganda genutzt werden. Wenn ihre Gegner gewaltsam gegen die Nazis vorgingen, besorgten sie nur deren Geschäft, weil sich Außenstehende sagten, dass zu solchen Schlägereien doch immer zwei gehörten. Da die Kommunisten im Gegensatz zu den Nazis bereit waren, sich mit der Polizei zu prügeln, stand diese mit der Zeit den Nazis positiver gegenüber. Wie bei den meisten Formen politischer Gewalt ging sie bei den Nazis mit moralischer Selbstgerechtigkeit einher, einer besonders unsympathischen menschlichen Eigenschaft.

Wenn aufgeheizte NS-Versammlungen, bei denen immer etwas los war, Leben in die verschlafene Provinz brachten, so boten die SA jungen Männern die Gelegenheit, ihre asozialen Niegungen im Dienst einer Ideologie und in Uniform zur Schau zu stellen. Auf dem Land formieren sich unterbeschäftigte oder arbeitslose junge Männer – etwa Bauernsöhne, Lehrlinge und Landarbeiter -, die normalerweise in Gruppen vor Kneipen und Tanzlokalen streitlustig herumgelungert wären, unter dem Kommando von älteren Agitatoren mit langjähriger Erfahrung in gewalttätigen Wehrverbänden. Die SA-Szene erinnerte oberflächlich an delinquente Subkulturen. Die Mitglieder schmierten zunächst Parolen und Hakenkreuze auf Hauswände, zettelten später im alkoholisierten Zustand Raufereien an und gingen schließlich zu ersten leichten Terroraktionen über. Streiche und tollkühne Aktionen steigerten zusätzlich den Adrenalinpegel – man kletterte auf hohe Fabrikschornsteine, um oben Trasparente zu befestigen, oder band die Stühle politischer Gegner zusammen, damit sie die Stuhlbeine nicht als Waffen benutzen konnten.

Aus: „Die Zeit des Nationalsozialismus – Eine Gesamtdarstellung“, S. Fischer (2000), S. 137-138.

2.) Georg Immanuel Nagel schreibt am 14.8.2017 in der Blauen Narzisse über „eine linke Krawalleurin“: „Alt-Right siegt in Charlottesville

Die Alt-Right kann zunehmend hunderte bis tausende Teilnehmer mobilisieren. Auch in den USA agiert der kriminelle Staat mit der gleichen Taktik gegen die friedlichen Demonstranten wie bei uns. Die vom System erschaffene Prügel-Truppe „Antifa“ wird unter dem Schutz der Polizei auf die gesetzestreuen Versammlungsteilnehmer losgelassen. Genau wie hierzulande steht die Exekutive immer auf der Seite des linken Mobs und geht gegen die Krawalle nicht vor. Oft „verschwindet“ die Polizei plötzlich, wenn die Attacken der Linken losgehen.

Was jedoch im Gegensatz zu uns um einiges härter ist, ist die Reaktion der Rechten. Man ist zwar immer friedlich und achtet das Gesetz, insofern man angegriffen wird, verteidigt man sich aber auch. Schon oft haben zahlenmäßig unterlegene Alt-Righter linkem Gesindel ordentlich aufs Maul gegeben. Man weicht nicht zurück, sondern steht gerne in der Frontlinie.

[…]

Offenbar von diesem großen Erfolg schockiert, drehten die linken Behörden am 12. August bei der lange angekündigten Großdemonstration völlig durch. Wie üblich kam es wieder zu einer innigen Zusammenarbeit zwischen Polizei und Antifa. Die kriminellen Horden waren diesmal in größerer Zahl zu einem illegalen Auflauf erschienen, der von der Exekutive nicht unterbunden wurde.
Am Rande des Geschehens kam es auch zu einem Auffahrunfall, der von der Lügenpresse nun als „rechter Terroranschlag“ dargestellt wird. Man behauptet, ein Teilnehmer des patriotischen Protestes wäre, ganz so wie zahlreiche islamische Attentäter, mit voller Absicht in eine Menschenmenge gerast. Ein Video zeigt jedoch deutlich, dass er in erster Linie ein paar Meter weit in ein anderes Auto hinten hineingeschlittert ist. Die Geschichte stinkt gewaltig, denn ein richtiger Terrorist hätte eben wirklich mitten in den linken Mob fahren und so Dutzende umbringen können. Links und rechts von der Straße, auf der der Unfalllenker fuhr, waren die Gehsteige prallvoll mit Antifa-Leuten. Wäre es Absicht gewesen, wäre er natürlich dort hineingefahren und nicht gerade aus auf der Straße in das Fahrzeug vor ihm, so dass glücklicherweise nur wenig passiert ist.
Eine linke Krawalleurin soll jedoch zufällig von dem Fahrzeug erfasst worden und an den Folgen des Unfalls gestorben sein. Die weisungsgebundene Justiz möchte dem unglücklichen Lenker nun einen politischen Prozess wegen „Mordes“ anhängen. Bei dieser Darstellung wird jedoch völlig die Gesamtsituation ausgelassen. Zahlreiche Bilder zeigen, wie das Unfallauto von einer Horde an linken Gewalttätern belagert wurde. Womöglich war auch eine aus Panik geschehene Kurzschlusshandlung die Ursache für den Unfall. Die Lügenpresse will aber bereits jetzt ganz genau wissen, was passiert ist und ergeht sich in absurden Verschwörungstheorien und infamer Gräuelpropaganda.

 

3.) Wieder Michael Burleigh, über den Ursprung der Horst-Wessel-Legende:

Die Ankunft Goebbels‘ im Jahr 1926 als kleiner Generalissimus im ‚Kampf um Berlin‘ hatte sogleich die Gangart verschärft, was sich auch in seinem Kampfblatt Der Angriff ausdrückte, das ein Jahr später herauskam. Seine Tagebücher bezeugen die Lebhaftigkeit, mit der er einen lokalen Märtyrer erwartete. Ende November 1928 glaubte er einen gefunden zu haben, als ein ‚Parteigenosse‘ names Hans Kütemeyer scheinbar von ‚Marxisten‘ zusammengeschlagen und in den Landwehrkanal geworfen worden war, wo er ertrank. Die Sache entwickelte sich nicht wie erhofft, als die Polizei anderen Spuren nachging und die ‚Judenpresse‘ von Selbstmord sprach. In seiner Zeitung war Goebbels nach Kräften bemüht, sich die Einzelheiten des Geschehens zusammenzuphantasieren: In dem Bericht kam ein Taxi mit einer ‚roten und blutdürstenden Bande‘ vor, die über Kütemeyer herfiel und mit Eisenstangen sein bleiches Gesicht entstellte. Es gesellten sich noch einige kitschige Details hinzu, darunter Kütemeyers Frau, denn leider hatte die Familie keine Kinder gehabt. […] Schließlich fand Goebbels in den ersten Wochen des neuen Jahres endlich seinen Mann […] Horst Wessel.

[…] Während Wessel schwer verletzt im Krankenhaus lag und mit dem Tode rang, machte Goebbels sich daran, diese unglaubwürdige Figur zu einem modernen Christus hochzustilisieren. Hier war literarische Phantasie am Werk, ähnlich der eines Produzenten von TV-Werbeproduktionen, der für seine Arbeit klassische Filme plündert. Horst Wessel war noch nicht tot, da hatte Goebbels in der Wohnung der Mutter des Sterbenden bereits seine Erleuchtung: „Und dann erzählt sie mir das Leben von Horst Wessel. Wie aus einem Roman von Dostojewski: der Idiot, die Arbeiter, die Dirne, die bürgerliche Famillie, ewige Gewissenspein, ewige Qual.“ Am 23. Februar starb Horst Wessel; Goebbels kommentierte in seinem Tagebuch: „Ein neuer Märtyrer für das Dritte Reich.“

Aus: „Die Zeit des Nationalsozialismus – Eine Gesamtdarstellung“, S. Fischer (2000), S. 146.

4.) Wieder Georg Immanuel Nagel am 16. August, nunmehr über „Die Lehren aus Charlottesville„:

Die Schuld an dem tragischen Tod in Charlottesville tragen in erster Linie der Bürgermeister der Stadt und der Gouverneur von Virginia Terry McAuliffe, der sich nach wie vor beharrlich weigert, die linke Gewalt zu verurteilen. Das ist nicht verwunderlich, hat man doch bewusst das Aufeinanderprallen der beiden Gruppen organisiert. Obwohl tausende Polizisten und sogar Soldaten der Nationalgarde im Einsatz waren, wurden die verschiedenen Demonstrationen nicht getrennt.

Linke Gewalttäter und ihre Verbündeten der rassistischen Bewegung „Black Lives Matter“ wurden in keiner Weise von ihrem Tun abgehalten. Sie durften mit Flaschen, die mit Beton und Fäkalien gefüllt waren, werfen, und mit Knüppeln und Pfefferspray auf die Patrioten losgehen. Es wurden lediglich drei Personen verhaftet. Zahlreiche Bilder beweisen, wie die Beamten einfach nur daneben standen und teilweise sogar die Opfer der Gewalt auslachten. Die Alt-Righter wurden mit Absicht eingekesselt und ihrem Schicksal überlassen. Auch die Situation, in welcher der unglückselige Unfallfahrer anscheinend die Nerven verlor, ist dadurch künstlich verursacht worden und hätte verhindert werden können.

Die Linke wird weiter auf Gewalt setzen

Ein Einsehen dieses grob fahrlässigen, wenn nicht gar vorsätzlich kriminellen Verhaltens ist weder von Seiten des Staates, noch von Seiten der linken Krawallmacher zu sehen. Vielmehr scheint die geifernde Einheitspresse sich regelrecht über den sinnlosen Tod dieser Frau zu freuen, da sie nun einen Vorwand hat in widerlicher und pietätloser Form dieses Unglück für ihre Hetze zu missbrauchen.

Als der Veranstalter der Demo, Jason Kessler, eine Pressekonferenz geben wollte, kam es gleich wieder erneut zu einem Ausbruch einer regelrechten Pogromstimmung. Kessler musste von schwer bewaffneten Einsatzkräften evakuiert werden. Auch in Durham wütete ein Mob und riss ähnlich wie die islamistische Terrortruppe ISIS eine Statue ab.

4.) Nils Wegner hat in der „Sezession“ folgende Version anzubieten:

Der Tod von Heather Heyer ist keine Entschuldigung für Aufruhr und kein Anlaß für einen Kotau. Nach meinem Informationsstand gibt es bislang keinen Anlaß, daran zu zweifeln, daß der mutmaßliche Auffahrer James A. Fields (der nicht umsonst des Totschlags und nicht des Mordes beschuldigt wird) in Panik auf der Flucht vor linken Gegendemonstranten war, die sein Auto angriffen, anstatt absichtlich in die Menschenmenge hineinzufahren. Anlaß gab es genug: Ganz sicher möchte niemand der nächste Reginald Denny oder Zemir Begic werden, und dafür habe ich alles Verständnis dieser Welt, auch wenn mich n-tv in einem recherchefreien Satzbausteintext eines Besseren belehren möchte.

Sparen wir uns also das ewig gleiche Virtue signalling und irgendwelche Belehrungen, die drüben sowieso niemanden interessieren, und kommen zur Sache – was ist aus dem Menetekel von Charlottesville zu lernen?

Er hebt auch kurz – als abgeklärter deutscher Rechtsintellektueller – über die in Charlotteville offensiv herumgetragenen Hakenkreuze und den fanatischen Judenhass der Demonstranten, der sich in Slogans wie „The Jews will not replace us!“ Ausdruck verlieh, eine Augenbrauer. Aber nur ganz kurz. Als Veteran der „Neuen Rechten“ ist er besorgt über deren Image:

In Amerika sind Rechts- und Gemengelage gänzlich anders. Weshalb einzelne Kundgebungsteilnehmer aus den Reihen von NSM und ähnlich „orthodoxen“ Kreisen nicht mal einen Tag lang die alten Fahnen und Klamotten daheim lassen und die Veranstaltungsdisziplin einhalten konnten, ist mir zwar unverständlich – gleichwohl stehe ich als Deutscher nicht an, mir darüber das Maul zu zerreißen. Wer derlei Verrenkungen diesseits des Atlantiks für notwendig hält, sollte mal sein zweifelhaftes Privileg überdenken – zumal es nicht das erste Mal wäre, daß Presse und Gegenseite ganz gezielt für schwierige Bilder sorgen.

(Zum Glück kann man in jeder Frage der Presse pauschal Lügen unterstellen, um das Offensichtliche leugnen zu können.)

5.) In Bochum ist ein Mitglied der „Jungen Alternative“ mutmaßlich aus politischen Gründen überfallen worden:

Von einem politischen Hintergrund geht die Polizei bei einem Überfall am Hauptbahnhof aus. Ein 24 Jahre alter Bochumer erlitt dabei schwere Verletzungen. Beim Opfer soll es sich um einen Aktivisten der „Alternative für Deutschland“ (AfD) handeln. Inzwischen hat der Staatsschutz der Polizei die Ermittlungen an sich gezogen.

Der Angriff ereignete sich gegen 3.30 Uhr in der Nacht zum vergangenen Samstag. Als der 24-Jährige die Universitätsstraße, unmittelbar am Bahnhof, überqueren wollte, wurde er laut Polizei von zwei Passanten massiv geschlagen und zu Boden gestoßen. Mit schweren Gesichtsverletzungen wurde er zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. „Lebensgefahr besteht aber nicht“, berichtet Polizeisprecher Frank Lemanis.

Am Dienstag meldete sich die AfD in einer Pressemitteilung zu Wort. Danach ist der 24-Jährige sowohl Mitglied der AfD als auch deren Jugendorganisation „Junge Alternative“ (JA). Der Student habe Knochenbrüche im Gesicht erlitten und müsse um sein Augenlicht fürchten, beklagt JA-Landesvorsitzender Carlo Clemens.

[….]

Nach WAZ-Information gab es zuvor einen Streit in der Diskothek „Trompete“ an der Viktoriastraße. Hier verkehrt ein multikulturelles, linksliberales Party-Publikum. „Gegen 1 Uhr betraten acht junge Leute den Laden. Als sie die Jacken auszogen, waren Aufnäher mit der Aufschrift ,Die Identitären’ klar erkennbar“, schildert Club-Chef Frank Gerwers. Gäste hätten ihn darauf aufmerksam gemacht, „dass da Rechtsradikale stehen“.

Nachdem Gäste angepöbelt und bedroht worden seien, habe Gerwers den Anhängern der völkischen Bewegung Hausverbot erteilt und die Polizei alarmiert: „Dieses rechte Pack wollen wir nicht haben.“

Spät nachts kehrte einer der „Identitären“ zurück

Die Gruppe habe den Laden verlassen. Doch gegen 3.30 Uhr sei einer der „Identitären“ zurückgekehrt. „Was dann geschah, weiß ich nicht“, so Gerwers. Es sei komplett offen, ob „Trompete“-Besucher in den Angriff verwickelt seien: „Bei uns verkehrt kein gewalttätiger ,Schwarzer Block’.“ Allerdings sei die Antifa-Szene in Bochum sehr aktiv und eng vernetzt.

6.) Unterdessen geben sich Faschisten im Internet als Antifa aus, um den Eindruck zu erwecken, diese rufe zu Gewalt gegen Frauen auf:

Far-right activists are using fake Twitter accounts and images of battered women to smear anti-fascist groups in the US, an online investigation has revealed.

The online campaign is using fake Antifa (an umbrella term for anti-fascist protestors) Twitter accounts to claim anti-fascists promote physically abusing women who support US President Donald Trump or white supremacy.

Researcher Eliot Higgins of website Bellingcat found evidence that the campaign is being orchestrated on internet messageboard 4Chan by far-right sympathisers.

7.) Quasi ein P.S.:

https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fandreaskemper63%2Fposts%2F1953781061561376&width=500

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